Donnerstag, 20. April 2006

Walter Lang Trio

hoerprobe-jazz
Walter Lang Trio
Walter Lang’s Romance


Der 1961 geborene Pianist und Bandleader ist einer der meistbeschäftigten europäischen Jazz Musiker. Er wird seit Jahren mit dem Walter Lang Trio zu Konzert Tourneen nach Japan eingeladen, wo er 2 sehr erfolgreiche Alben: „Across the Universe“ und „Smile“ für das renommierte Label M&I veröffentlichte. In Europa spielte er im Frühjahr 2003 eine Tournee mit der japanischen Sängerin Aya Murodate und seinem Trio, die bei Pirouet Records unter dem Titel „Lotus Blossom“ herauskam. Die aktuellen Projekte sind neben seinem Trio sein Quintett Walter Lang’s Romance und ein Crossover Projekt mit Walter Lang’s Romance und dem Schubert Streichquartett.

walter-lang-jazzpiano

Er studierte Jazzpiano und Komposition an der Berklee School of Music in Boston und an der Amsterdam School of Arts.
1990 gewann er den Europ’ Jazz Contest in Hoeilaart/Belgien.
1997 wurde ihm der Kunstpreis der Stadt Gersthofen verliehen.

Seine subtile Art zu begleiten und die kreativen, immer überraschenden Soli brachten ihm Engagements unter anderem in den USA, Afrika, Europa und Japan ein.
Er spielte zusammen mit Jazz Ikonen wie Lee Konitz, James Moody, Chico Freeman oder Don Menza, aber auch mit Top Solisten wie Roy Hargrove, Jenny Evans oder Dusko Goykovich.

Langs Klavierspiel
adaptiert behutsam klassisch impressionistische Ornamentierungen im weich swingenden Gewand und fügt sie zu einem farbenprächtigen Harmoniegebäude zusammen. Diese Kombination von Klassik, Traditional und Jazz, von Improvisation und Kommunikation, von dem „Sich-Verlieren“ und in einem explosiven Gemisch „Sich-Wiederfinden“, das hatte schon fast etwas Emotional-Akademisches. Das zeigte etwas von großer künstlerischer Attraktivität und musikalischem Phänomen.
AZ

Walter Lang begeisterte dadurch, dass er seine Soli mit subtiler Lakonik begann, einzelne Melodiefragmente immer mehr verdichtete und schließlich mit Verve schnelle Skalen und akzentuierte Akkorde spielte.
OBV

Für Überraschungen sorgten die unorthodox gespielten Passagen. Auch bei Lang war eine Spannweite vom zartesten Tongewebe über fugenartig verarbeitete Motive zu akkordisch „dampfenden“ Tonflächen zu hören. Impressionistische Farbspielereien, Vernetzungen, Auflösungen, freie Dialoge und fragmentarische Shouts ergaben zusammen eine Klangarchitektur auf höchstem Niveau.
Richard Prechtl


Die Kompositionen
des Pianisten Walter Lang sind regelrechte Kunstwerke, die getragen von einem unglaublich intensiven Spannungsbogen Elemente des europäischen und amerikanischen Jazz in sich bergen, die Atmosphären vermitteln und somit prägenden Charakter einer expressiven Erzählkunst erhalten. Dabei unterstützen den genialen und intellektuellen Pianisten seine zwei langjährigen Mitmusiker.
Dieter Gebhardt Bietigheimer Zeitung

Walter Lang’s Kompositionen sind Rückschau und Ausblick, Arrangement und Improvisation, Bewusstes und Vages, Schwebendes und klare Linien. Europäischer Jazz und amerikanische Kammermusik von einem ganz und gar ungewöhnlichen musikalischen Kosmopoliten.Reinhard Köchl
Langs liebenswerte Kompositionen haben jene Qualität, die viele große Musik auszeichnet: Sie unterhalten schon beim ersten Hören, erschließen aber mit jedem weiteren immer tieferen Sinn.
Die meist mehrteiligen Stücke bewegten sich stilistisch zwischen Latin, Hardbop, Cool und Free Jazz, durchwachsen mit Elementen moderner Klassik und romantisch-liedhaften Passagen, wobei jeweils ein individueller Klangcharakter herauszuhören war, geprägt von Walter Langs persönlichem Stil. Typisch für viele Stücke war der Wechsel zwischen Lyrik und Expressivität, meist verbunden mit zunehmender Verdichtung der Klangstrukturen bis hin zum freien Spiel.
S.R. Fono Forum

“Es gelingt ganz wunderbar, die HörerInnen mit den schönnen Melodien in eine melancholisch, heiter-wehmütige Stimmung zu versetzen.Jazz Podium 2/2000
Stimmungen, Schwingungen, Spannungsbögen und eine unvergleichlich dichte Atmosphäre: Walter Lang gelingt es, aus überschaubaren und nachvollziehbaren musikalischen Grundideen kleine Meisterwerke expresiver Erzählkunst zu schmieden in einer Symbiose von amerikanischen und europäischen Einflüssen und in ganz persönlichem Erzählgestus.
Neuburger Rundschau

Phänomenales Ensemble!
Wolfgang Seemann SZ

Bei solch musikalischer Vielfalt und Kreativität war eine ausführliche Zugabe selbstverständlich und ein baldiges Wiedersehen wäre zu wünschen.
OVR

Die liedhaft gestaltete Spiritualkomposition Little White Chapel beschloss als heiß erklatschte Zugabe den erlebnisreichen Jazzabend.
OMB


Walter Lang Trio

Walter Lang (p)
Nic Thys (b)
Rick Hollander (dr)

In Japan wie in Europa seit 6 Jahren erfolgreich mit einer Hommage an Charles Chaplin oder dem Beatles Song Book präsentiert sich das Trio nun mit einem Abend „JAZZ CLASSIQUE“!

...Improvisationskunst eines hochdifferenzierten Pianotrios, filigran, innig und sinnlich. Walter Lang bietet Musik von der leiseren Seite des Lebens; wichtig sind die Zwischentöne, kleine Anmerkungen, die ganz selbstverständlich und alltäglich wirken, jedoch gerade in einer gewissen Lakonik tiefe Kraft entfalten. Dabei erarbeitet Rick Hollander´s nuancenreiches Schlagzeug in stillen Andeutungen hochkonzentrierte Essenz, und Nic Thys erweist sich als ein mit allen Wassern gewaschener Bassist von großer Variabiltät und traumwandlerischer rhythmischer Prägnanz.
Dr. Tobias Böcker, „Neuburger Rundschau!“

Walter Lang’s Romance

Walter Lang (p)
Peter Tuscher (tp)
Ekkehard Rössle (sax)
Henning Sieverts (b)
Rick Hollander (dr)

Eine musikalische Reise durch die romantische Epoche mit Werken von Franz Schubert, Robert Schumann und Walter Lang .

Es werden die Stimmungen und Gefühle der romantischen Epoche, die in der Musik und der Literatur des 18. Jahrnunderts vorherrschten, durch ein zeitgemäßes Jazz-Quintett erweckt.
Der Pianist und Komponist Walter Lang fängt Stimmungen und Ereignisse in seinen Werken ein, die autobiografische Züge tragen; sei es das Gefühl einer pulsierenden Großstadt (Madrid after Dark) oder der Klang des Frühlings (Spring Birds), ein Spaziergang in einem vorwinterlich, verschneiten Paris (Rue de Lafayette) oder aber die Imagination afrikanisch beeinflusster Musik (D’Afrique).

Langs Quintett ist nicht nur eine Ansammlung guter Musiker, sondern eine wirklich Gruppe, die noch mehr ist als die Summe ihrer Teile. Fono Forum



Eine Betrachtung von Reinhard Köchl

Europäischer Jazz? Wenn es so etwas überhaupt gibt, dann wurden dessen Duftmarken nicht in der alten Welt gesetzt. Den authentischsten europäischen Jazz spielen längst die Amerikaner: Keith Jarret, Bill Evans, Paul Bley, Brad Mehldau oder ewa Uri Caine. Allesamt Pianisten, Kosntrukteure, Denker, Abenteurer. Männer mit einem weitschweifenden, bikulturellen Verständnis für Klang, Raum und Zeit. Auch ein weig der Typ „hoffnungsloser Romantiker“. Insrumentalisten, die sich magnetisch zu schmerzlich-aufrührenden Eligien hingezogen fühlen, ihren emotionalen Neigungen allen Vorbehalten zum Trotz immer wieder nachgeben, dabei aber niemals die peinliche Grenze zur Rührseligkeit unterschreiten. Sie tauchen vielmehr ein in eine besondere Welt, fogen blind ihren klassischen Wurzeln, begeben sich ohne Furcht auf die Fährte ihrer kaum zu leugnenden Pop-Einflüsse, und landen schließlich ganz intuitiv doch wieder beim Jazz, der flexibelsten aller musikalischen Plattformen.

Nur Europäer selbst haben mit dieser unpuristischen Form des Tonsetzens, die wegen ihrer nicht unmittelbar vom Swing dominierten Grundausrichtung vermeintlich europäisch klingt, meist Problelme. Entweder kopieren sie hemmungs- und persönlichkeitslos die Vibes und Grooves der verehrten Kollegen aus New Orleans, Kansas City und Brooklyn oder aber sie verzetteln sich in stocksteifen Bigband-Arrangements und trotzigen Free-Experimenten. Das ist typisch europäisch. Es fehlt an der nötigen Lockerheit. Nur ja in kein Klischee-Fettnäpfchen treten und dabei dem unseligen Ruf neue Nahrung geben, der europäische Musiker würde kläglich versagen, wenn man ihm die Noten wegnimmt. Dabei halten nicht wenige Amerikaner in der Tat Johann Sebastian Bach für den heimlichen Erfinder des Blues und Bèla Bartòk für den wahren Urvater des New Thing. Ganze Heerscharen von etablierten Jazzern träumen sogar offen von einem Projekt mit einem symphonischen Orchester. Brücken gäbe es eine ganze Menge. Aber nur wenige besitzen den Mut und das Zutrauen in ihre eigenen Qualitäten, diese auch zu betreten.

Deshalb verkörpert Walter Lang mehr, als bloß die oft zitierte Ausnahme einer fatalen Regel. Der 1961 im süddeutschen Schäbisch Gmünd geborene Pianist studierte am Berklee College Of Music in Boston sowie an der Amsterdam School Of The Arts, spielte mit Ikonen wie Lee Konitz, James Moody, Chico Freeman oder Don Menza und galt lange Zeit als Beboper reinsten Wassers. Doch spätestens mit seiner vielgeachteten Hommage auf den oft verkannten musikallischen Genius von Charlie Chaplin in der er unspektakulär, aber anders, riskant und doch vertraut, die sichere Standartkarte beiseite legte und einen völlig abseitigen Joker zog, der noch in der Lage ist, alle Klischees Lügen zu strafen?

„Ich hatte einen Klang im Kopf, der völlig anders war als alles, was ich bislang gemacht habe und gerade Rhythmen anstelle des traditionell Swingenden“. Lang wirkt gelassen, wenn er seine Intention beschreibt, obwohl es doch für ihn um nichts weniger, als die Definition eines Neubeginns geht. Nennen wir es ruhig seine künstlerische Menschwerdung. Die Befreiung eines außergewöhnlich talentierten Jazzmusikers aus dem Glashaus seines Genres. Das öffentliche Eingeständnis, dass es neben Ellington, Carmichel und Gershwin auch absolut hörenswerte Popkomponisten wie Sting, Simply Red und die Beatles oder frappierende klassische Notenzauberer wie Rachmaninov, Scriabin und Schumann gibt, die für eine imaginäre Session zusammenzubringen sich allemal lohnen würde.

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Webseite

http://www.walterlang.de

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